Hallo ihr Lieben
heute habe ich einen Tag wie aus dem Film „Maria ihm scheckt`s nicht“ erlebt, dabei war das Ausflugsziel eine Geisterstadt und der Name sagt schon alles….Morgens holte uns Maria mit ihrem Fahrer Francesco in einem kleinen Bus ab, erklärte mich kurzerhand zu ihrer Assistentin und ich nahm mit ihr vorne in der Fahrerkabine Platz. Dann ließ sie das Radio laufen und legte damit symbolisch den Schalter um: Wir alle sangen lauthals mit und dann stellte sie mir ganz charmant viele Fragen und versuchte mich mit Francesco zu verkuppeln. Es ging entlang von Oliven- und Feigenbäumen in Richtung Cieto - ein Dorf in den Bergen mit einer Handvoll Einwohnern und einer Burgruine. Ich glau be nicht, dass sich dorthin jemals jemand bei 35 Grad außer deutschen Touristen verirrt. Einzig Marias Naturell und einer wunderbaren Gruppe war es zu verdanken, dass wir trotzdem ganz viel Spaß hatten. Wir machten uns einfach ständig über uns selbst lustig und erfanden ganz viele Spiele: Zuerst waren wir selbsternannte Geisterjäger und bauten Spannung auf, um anschließend einen Wettbewerb auszuloben: Wer die meisten Einwohner zählt, hat gewonnen, aber alle zusammen zählten wir gerade mal vier;-). Francesco zeigte mir zwischendurch Fotos von seinem Haus und bot mir an, es sich doch mal anzuschauen. Ich glaube, er braucht wirklich ganz dringend eine Frau;-). Ein echtes Highlight war dann tatsächlich Giulias Feinkostladen, wo wir in Schokolade getauchte Feigen, Bergamottenschalen und Mandeln probieren durften. Dort haben einige von uns auch diverse Likörchen, feine Tücher und Kunsthandwerk erworben. Am Mittag wurde es noch verrückter: Wir kamen nach Belmonte, wo wir keinen einzigen Einwohner mehr gesehen haben, lediglich Katzen und Hunde. Dort fanden wir Unterschlupf bei einem anderen Francesco, der ein kleines Lokal betreibt, selbst schlachtet, eigene Wurst herstellt sowie Tomaten und Oliven anbaut. Er bewirtete uns mit seinen Leckereien. So gestärkt traten wir den Rückweg an und Maria kam - zurück in der Zivilisation - auf die grandiose Idee, in Pizzo in ihrer Lieblingseisdiele Eis zu essen. Wir haben also daher herrlich geschlemmt und gegen das schlechte Gewissen, hatte Maria auch gleich den Spruch des Tages parat: „Gesund kann man nicht sterben“. In diesem Sinne schönen Abend,


















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